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01.08.2011

Q2-Report: Internet-Gefahren

Der Trend-Report von Commtouch

Unser Technologie-Partner Commtouch analysiert regelmäßig die Entwicklung der Internet-Gefahren. Hier das Wichtigste aus Q2 2011 im Überblick.

  • Der Spam-Level ist durch die Abschaltung des Rustock-Botnetzes auf den niedrigsten Stand der letzten drei Jahre gefallen. Im Juni 2011 wurden weltweit nur noch durchschnittlich 106 Milliarden Spam-Emails täglich verschickt, ein Jahr zuvor lag die Rate fast doppelt so hoch.

  • Der Ende Q1 2011 beobachtete erhebliche Email-Virenausbruch hat Anfang Q2 tatsächlich zu einer Verdopplung der neuen Zombies geführt, siehe die folgende Abbildung.

    Täglich neu aktivierte Zombies weltweit, Quelle: Commtouch
  • Die vergrößerte Zombie-Horde wurde aber bisher nicht für sehr große Spam-Mailings genutzt. Stattdessen gehen die Spammer dazu über, kompromittierte reguläre Emails-Accounts zu missbrauchen. In einem Testzeitraum hat Commtouch beobachtet, dass fast 30 % des Spam mit Hotmail-Absender auch tatsächlich von echten Hotmail-Accounts stammte und nicht wie sonst üblich nur die Hotmail-Herkunft vorschwindelte.

  • Commtouch beschreibt im Bericht auch detailliert, wie ein Opfer bei einem Facebook-Angriff auf Fremdseiten umgeleitet wird und dort zum Abschluss eines faulen Vertrages verleitet werden soll. Dabei hilft natürlich die Vertrauensbasis, die dem Opfer durch die Facebook-Umgebung vorgegaukelt wird - ein typischer Fall einer Attacke mit Hilfe von Social-Engineering-Techniken.

  • Malware versteckt sich im Web am liebsten in Porno-Seiten, während sich Phishing-Attacken besonders gerne hinter Online-Spieleseiten verbergen.

  • Indien, Brasilien und Vietnam sind die Spitzenreiter bei den Zombie-Ländern. Deutschland ist (zum Glück) nicht mehr unter den Top 15 vertreten. Zu diesem positiven Ergebnis siehe auch die Pallas-Meldung "Deutsche Zombies stark gesunken" und den zugehörigen Pallas-Report "Was ist nur mit den Zombies los?".

Hier können Sie den vollständigen Commtouch-Report (in Englisch) herunterladen.

Weitere Informationen:

Pallas GmbH
Dr. Kurt Brand
Hermülheimer Str. 8a
50321 Brühl
Tel.: 02232-1896-0
Fax: 02232-1896-29
Email: information (at) pallas.de

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